News zu den wichtigsten High-Technology Entwicklungen in der Medienbranche

Weekly MediaTech Update KW 04/05

Artificial Intelligence / Musik

KI lässt Künstler*innen aus dem Jenseits auferstehen

Unter dem Titel „The Lost Tapes oft the 27 Club“ wurden vor einigen Tagen vier neue Songs von Jimi Hendrix, Jim Morrison mit den Doors, Kurt Cobain mit Nirvana und Amy Winehouse veröffentlicht. Das Besondere daran ist, dass die Lieder nicht aus einem Archiv aufgetaucht sind, sondern von einer künstlichen Intelligenz geschrieben wurden. Sowohl Melodie als auch die Texte komponierte eine KI von Google namens Magenta. Lediglich der Gesang wurde von Sänger*innen diverser Coverbands nachträglich hinzugefügt. Bis zur Fertigstellung des Projektes der kanadischen Organisation „Over the Bridge“ mit vier Songs dauerte es über ein Jahr. Dabei wurden diverse Musikstücke über Algorithmen analysiert, um ein möglichst authentisches Klangbild zu kreieren. Zu finden sind die Songs auf Spotify oder Youtube. (süddeutsche.de)

Artificial Intelligence / Gaming​

Integration von KI-Upscaler in Unity

Noch im Laufe dieses Jahres wird der Spiele-Engine Unity ein Update mit Nvidias KI-Upscaler DLSS (Deep Learning Super Sampling) zur Verfügung gestellt. Diese Technologie ermöglicht es Bilder in einer geringeren Auflösung zu berechnen und anschließend mit Hilfe von KI-Algorithmen hoch zu skalieren. Hierdurch lassen sich deutlich höhere Bildraten erzielen im Vergleich zur Berechnung bei nativer Auflösung. Gamer profitieren so von einem flüssigeren Spieleerlebnis. Die Technik wird bereits seit 2018 von diversen Spielen unterstützt. Das neue Update erfreut besonders Entwickler*innen von Indie-Spielen, da diese oft auf Unity zurückgreifen. (nvidia.com)

Augmented Reality / Social Media

Integration von KI-Upscaler in Unity

Monumental Perspectives“ heißt das neue AR Projekt von Snapchat in Kooperation mit dem Los Angeles County Museum of Art (LACMA). Snapchat User*innen können durch eine speziell entwickelte Linse in der App digitale Kunstwerke entdecken. Insgesamt fünf Ausstellungsstücke befinden sich in verschiedenen Stadtteilen von Los Angeles. Die Kunstwerke sollen verschiedene Perspektiven auf die Geschichte der Stadtteile ermöglichen und so einen Raum für Austausch schaffen. Snapchat gilt neben Facebook, Google und Apple als Vorreiter für AR Anwendungen. Bereits 2017 entwickelte das Unternehmen die Videobrille „Spectacles“. Der große kommerzielle Erfolg blieb zwar aus, doch Snapchat lässt nicht locker. Aktuell wird eine eigene AR Brille entwickelt, die Effekte ohne Smartphone direkt in der Umgebung anzeigen soll. Das ambitionierte Projekt wird von CEO Evan Spiegel als „Zehnjahresexperiment“ betitelt. Bis diese Brille auf dem Markt ist, können sich Interessierte der aktuellen AR-Ausstellung widmen. Wer aktuell nicht die Möglichkeit hat, in Los Angeles durch die Straßen zu laufen, kann sich die Ausstellung auf der Website des LACMA bequem von zuhause aus anschauen. (mixed.de)

Augmented Reality / Social Media

Digitale Kunst per Snap und Augmented Reality

Monumental Perspectives“ heißt das neue AR Projekt von Snapchat in Kooperation mit dem Los Angeles County Museum of Art (LACMA). Snapchat User*innen können durch eine speziell entwickelte Linse in der App digitale Kunstwerke entdecken. Insgesamt fünf Ausstellungsstücke befinden sich in verschiedenen Stadtteilen von Los Angeles. Die Kunstwerke sollen verschiedene Perspektiven auf die Geschichte der Stadtteile ermöglichen und so einen Raum für Austausch schaffen. Snapchat gilt neben Facebook, Google und Apple als Vorreiter für AR Anwendungen. Bereits 2017 entwickelte das Unternehmen die Videobrille „Spectacles“. Der große kommerzielle Erfolg blieb zwar aus, doch Snapchat lässt nicht locker. Aktuell wird eine eigene AR Brille entwickelt, die Effekte ohne Smartphone direkt in der Umgebung anzeigen soll. Das ambitionierte Projekt wird von CEO Evan Spiegel als „Zehnjahresexperiment“ betitelt. Bis diese Brille auf dem Markt ist, können sich Interessierte der aktuellen AR-Ausstellung widmen. Wer aktuell nicht die Möglichkeit hat, in Los Angeles durch die Straßen zu laufen, kann sich die Ausstellung auf der Website des LACMA bequem von zuhause aus anschauen. (mixed.de)

Blockchain / Bewegtbild, Gaming

NFT – Die Revolution des digitalen Eigentums

Das Sammeln von Kunstwerken beschränkte sich bisher auf den physischen Erwerb. Die NTF-Technologie ermöglicht nun den Erwerb digitaler Kunstwerke, Videos oder Musikstücke. NFT steht für Non-Fungible Token und stellt die digitalisierte Form eines Vermögenswertes dar. Das Besondere an der Technologie ist, dass sich die Tokens durch ihre Einzigartigkeit und die Absicherung über eine Blockchain mit einem Werk verknüpfen lässt. Dadurch lässt sich für jeden digitalen Inhalt eine Art Original bestimmen, dass trotz Reproduzierbarkeit erworben werden kann. Die Summen, die hierbei für digitale Inhalte gezahlt werden, stehen den üppigen Kunstpreisen in keiner Weise nach. Im März 2021 versteigerte beispielsweise das Auktionshaus Christie’s eine Collage des Digitalkünstlers Beeple für beinahe 70 Million US-Dollar. Die Technologie an sich existiert bereits seit 2017. Angetrieben durch den Hype rund um den Bitcoin und andere Kryptowährungen erleben NFTs aktuell ein rasantes Wachstum bei steigender Nachfrage. Durch die vielfältige Einsetzbarkeit in der Kunst oder im Bereich Gaming können NFTs als Form der Geldanlage angesehen werden und bieten der Kreativwirtschaft neue Möglichkeiten der Monetarisierung. (www.nzz.ch)

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